E-Learning

Erfolg beim Lernen

Lernen kann und soll Spaß machen und die neuen Medien können dabei helfen. Seit den letzten Jahren haben sich die sogenannten “E-Learning”-Systeme immer weiter durchgesetzt und mittlerweilen werden sie auch von zahlreichen Universitäten und Schulen eingesetzt, um Lernende und Studenten zu erreichen und weiterzubilden. Ausgesprochen steht das “E” von “electronic” und weist damit auf die Grundlage dieser Bildungstechnik hin: elektronische System. Dabei werden meist Web-basierte Plattformen eingesetzt, die auf gängigen Rechnern laufen und außer einer bestehenden Internetverbindung nicht viel mehr benötigen. Die Tatsache, dass auch das Bundesministerium für Bildung Projekte wie APOLL (“ALFA-Portal Literacy Learning”) fördert und unterstützt zeigt, dass solche System Zukunft haben und didaktisch wertvoll sind. Das Gute an solchen Lernsystemen ist die Tatsache, dass im Prinzip jedes unterrichtete Fach gelehrt werden kann: Sprachen, Mathe Nachhilfe, Informatik und auch das rudimentären Erlernen von Lesen und Schreiben – denn diese war das Ursprüngliche Ziel des Apoll-Projekts.

Learning Communities

Ob in “normalen” Unterrichtsräumen oder in digitalen Systemen – eines steht fest: Lernen in Gruppen macht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch nachweislich erfolgreicher. Auf diesem Gedanken basieren auch die “Learning Communities”. Es ist sind im Prinzip Lerngruppen, die ein gleiches oder ähnliches fachliches Interesse haben und sich gemeinschaftlich am Lösen von schwierigen Aufgaben beteiligen.

Digitale Lernspiele

Mit dem Grundsatz der “Gamification” versuchen auch E-Learning-System Wissen zu vermitteln. Dabei spielt das Alter keine übergeordnete Rolle, denn spielend zu lernen funktioniert bei jung und alt besonders gut. Verwandte Begriffe in diesem Kontext sind auch “Bildungsspiel”, “Serious Game” oder “Educational Game”. Digitale Lernspiele sind schon seit vielen Jahren ein Bestandteil der Medienpädagogik und ihr Erfolg wurde schon oft nachgewiesen.

Content-Katalog

Beim Lernen ist der Austausch von Informationen besonders wichtig. So genannte “Content-Kataloge” reichen dabei von einzelnen Kursen bis hin zu reine Rohmaterialien. Dabei werden deren Angebotsbedingungen von den jeweiligen Bereitstellern genauer spezifiziert und festgelegt. Die Zugriffe der Lern-Kataloge werden in der Regel dokumentiert und meist auch direkt abgerechnet. Entscheidend ist, dass diese Kataloge für eine genau definierte Zielgruppe entworfen sind: Universitäten, Schulen und Bildungseinrichtungen.